Rentabilitätsplan: Umsatz-, Kosten- und Investitionsplanung
Bestandteile des Rentabilitätsplans
Im Rentabilitätsplan werden die Ergebnisse aus der Umsatzplanung und der
Kostenplanung sowie dem
Investitionsplan, hierbei im Speziellen die Abschreibungen,
gebündelt. Zum Kostenbereich zählen unter anderem Materialkosten, Kosten des Wareneinsatzes, Personalkosten, Gemeinkosten
sowie Abschreibungen. Eine qualifizierte Software verdichtet die Wertstellungen und ordnet die Daten ergebnisorientiert
den jeweiligen Planperioden zu.
Weitere Aufwendungen, die im Rentabilitätsplan abzubilden sind
- Sonstige Aufwendungen, beispielsweise die Ertragssteuern
(Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer) und sonstige Betriebssteuern sowie
- durch die Programmroutinen berechnete Zinsaufwendungen für Kredite und die Zinsen für die Überziehung des Kontokorrentrahmens, Zinserträge auf Festgeld usw. Diese Daten werden automatisch vom
Finanzplan in den Rentabilitätsplan übernommen.

Rentabilitätsplan - Ergebnisplan - Ertragsplan - Plan-GuV
Bedeutung und Funktion
Der Rentabilitätsplan wird auch als Ertrags- oder Erfolgsplan beziehungsweise als Gewinn- und
Verlustrechnung (GuV) bezeichnet. Er stellt die erwarteten Netto-Umsätze den Netto-Kosten gegenüber
und zeigt so, ob das Unternehmen einen Gewinn oder einen Verlust erzielen wird.
Warum der Rentabilitätsplan wichtig ist
- Er ermöglicht es, die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zu bewerten und
- er schafft dabei die Grundlage für ein erfolgreiches
Controlling und ein
wirksames Finanzmanagement.

Zusammenspiel von Rentabilitäts-, Liquiditäts- und Bilanzplan
Der Rentabilitätsplan ist eng mit dem Liquiditätsplan
und dem Bilanzplan
verzahnt. Die Ergebnisse des Rentabilitätsplans fließen in den Bilanzplan ein und werden dort weitergeführt.
Vorteile für Planung und Steuerung
- Den Datenabgleich zwischen den Teilplänen übernimmt automatisch das System. Der Anwender
braucht sich um nichts kümmern.
- Von den Softwareroutinen ermittelte Kosten- und Bilanzkennzahlen
helfen dabei zu beurteilen, ob ein höherer Fremdkapitaleinsatz im Verhältnis zum Eigenkapital
sinnvoll ist.
- Auf Basis verlässlicher Plandaten und laufender Plan-Ist-Analysen lassen sich während des
Geschäftsjahres frühzeitig Maßnahmen ableiten, die sich positiv auswirken. So können
beispielsweise bei guter Entwicklung sinnvolle Investitionen vorgezogen werden, die sich am
Jahresende steuersparend auswirken.

Budgetplan (Rentabilitätsplan) im Überblick
Der Rentabilitätsplan wird häufig auch als Budgetplan bezeichnet. Budgets sind dabei meist mit
einzelnen Aktionsplänen verbunden, deren Aufwendungen und Kosten in den Rentabilitätsplan
einfließen.
Der exactplanner PRO bietet Werkzeuge, mit denen sich
Excel-Arbeitsblätter mit unterschiedlichen
Budgets in das Planungs- und Controllingsystem integrieren lassen.

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Unternehmensplan erstellen lässt.
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